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» Formbeschreibung

Handform Handform

Die Namen für die Handformen orientieren sich am Fingeralphabet (F-Hand, U-Hand) oder bestimmten Formassoziationen (Schnipshand, Winkelhand). Eine vollständige Übersicht findet sich hier.

Ort Ausführungsort

Ist ein Ausführungsort am Körper oder auf der nichtdominanten Hand angegeben, so hat die ausführende Hand normalerweise Kontakt zu dieser Stelle. Wo dies unpraktisch oder unbequem ist (z.B. direkt am Mund), wird die Gebärde einfach in der Nähe des angegebenen Ortes ausgeführt.

Ori Handstellung

Die Handstellung gibt an, welcher Teil der Hand Kontakt mit der Ausführungsstelle hat oder in die Bewegungsrichtung zeigt.

Bewegung Bewegung

Bei der Ausführung ist zu beachten, dass Pfadbewegungen typischerweise auf den Ausführungsort begrenzt sind, in dem sie stattfinden. Eine Bewegung an der Wange ist kleiner als eine Bewegung im neutralen Raum. Die angegebene Pfadbewegung gilt für die erste Bewegung der dominanten Hand; weitere Angaben ergeben sich aus den Bewegungseigenschaften.

Die Bewegungseigenschaften haben folgende Bedeutungen:

Wiederholt: Die Bewegung wird mehr als einmal ausgeführt (typischerweise nicht mehr als zwei- oder dreimal). Für eine genauere Angabe kann man sich oft an den Silben des mitgesprochenen Ablesewortes orientieren.
Bidirektional: Die Bewegung wird in beide Richtungen wiederholt, also "hin und her".
Überkreuz: Bei einhändigen Gebärden überquert die Hand eine gedachte vertikale Achse zur anderen Seite des Körpers. Bei zweihändigen Gebärden bedeutet dies automatisch, dass sich die Hände kreuzen.
Versetzt: Die Hände führen dieselbe Bedeutung etwas nacheinander aus.
Symmetrisch: Die Hände haben dieselbe Orientierung und führen dieselbe Bewegung aus. Dabei spiegelt die nichtdominante die Bewegungsrichtung der dominanten Hand: ist die Pfadbewegung für die dominante Hand "von links nach rechts" (für Rechtshänder), bewegen sich beide Hände nach außen.